Home, Sweet Home

Seit Montag bin ich wieder bei meiner richtigen Familie in Deutschland. Es ist wirklich sehr schön, dass ich meine Eltern und meine Geschwister nach einem ganzen Jahr wieder sehe und ich genieße jetzt auch die kleinen Dinge, die ich vor dem Auslandsjahr für selbstverständlich gehalten habe. Familienzeit ist für mich das Wichtigste, da ich jetzt weiß, wie wertvoll eine Familie ist.

Trotz der Freude über meine Familie, vermisse ich mein Tenneessean Leben, und vor allem meine zweite Familie sehr. Ich habe zwar noch viel Kontakt mit ihnen und meinen Freunden, aber es ist trotzdem anders, sich nur durch einen Bildschirm zu sehen.

Ich hätte nie gedacht, dass ich zwei Orte mein zu Hause nennen würde und zwei Familien meine eigene.

Das Auslandsjahr war auf jeden Fall eine sehr gute Erfahrung und ich würde jedem raten auch sein eigenes Abenteuer in einem fremden Land zu erleben. Egal, ob man gute oder schlechte Erfahrungen sammelt, man wächst, wird selbständiger und lernt fürs Leben.

Love,

loulou

We are Family!

Ich habe in den letzten Wochen so viel erlebt, dass ich ganz vergessen habe meinen Blog zu schreiben. Meine Familie hat mit mir ziemlich viel unternommen und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll…

Als es hier noch warm war (es hat hier jetzt schon einmal geschneit und alle hoffen darauf, dass die Schule ausfällt) sind wir an den Strand nach South Carolina gefahren. Wir konnten aus unserem Fenster direkt auf den Strand und die eher unnötige Poolanlage schauen und das Wetter war super! Ich liebe den Strand, deswegen war das eine meiner besten Erfahrungen hier.

Eine Woche vor Halloween sind wir zu Boo at the Zoo gegangen, eine Art Halloweeen Party im Zoo. Im ganzen Zoo waren Kürbisse verteilt und man konnte die komischten Figuren sehen. Es gab einen Treat Trial, auf dem man ganz viele Süßigkeiten bekommen konnte, die wir alle noch am selben Tag aufgegessen haben, wie es der Amerikaner so macht. Das beste war aber das Partyzelt in dem meine Mutter und ich peinliche Tänze getanzt haben:)

Aber auch der Trip nach West Virginia zu meinen Großeltern war toll! An Halloween sind wir direkt nach der Schule losgefahren und pünktlich zum Trick-or-Treating angekommen. Da meine Mutter aber zu viel Angst um uns hatte, da West Virginia die höchste Mörderrate hat, haben wir an genau drei Häusern geklingelt: an dem meiner Oma, und zwei ihrer Nachbarn von dem einer nicht aufgemacht hat. Mir war das aber ziemlich egal und meine Oma hatte sowiso zu viel zu Essen, deswegen war es trotzdem richtig schön bei meinen neuen Großeltern.

Letzten Freitag sind wir dann zu Disney on Ice gefahren. Da haben Leute Disney Movies auf Schlittschuhen nachgespielt und der größte Hit war natürich Frozen. Meine ganze Familie hatte Frozen T-shirts an (inklusieve mein Vater) und ich habe es richtig genossen!

Aber auch in der Schule ist es lustig, ich lerne immer noch nicht richtig viel, aber das macht mir ehrlich gesagt nicht ganz so viel aus. Es ist jetzt auch schon gar nicht mehr komisch Englisch zu sprechen, nur auf Deutsch zu sprechen fühlt sich falsch an:)

Ich bin richitg aufgeregt, weil nächste Woche Thanksgiving ist! Da wir aber so viele Leute eingeladen haben und meine Mutter unser Haus schön haben will, haben wir schon für Weihnachten dekoriert. Es sieht richtig schön aus in dem alten Holzhaus! Und immer noch 39 Tage bis Weihnachten…I cannot wait!

Louisa<3

Do you speak German?

Nachdem ich schon einen Monat in den USA bei der besten Gastfamilie wohne, die ich mir je hätte vorstellen können, habe ich mich schon recht gut eingelebt. Mein Tagesablauf ist schon fast zur Gewohnheit geworden.

Die Schule ist meiner Meinung nach besser als in Deutschland, nicht weil man mehr lernt, sondern weil die Lehrer eine viel besser Verbindung zu den Schhülern haben. Dadurch ist der Unterricht auch viel entspannter. An einem Tag hat man nur vier Stunden, aber eine Schulstunde ist 1 1/2 Stunden lang, was manchmal ganz schön anstrengend sein kann. Ich konnte mir die meisten meiner Klassen selber aussuchen. Nur U.S. Government musste ich belegen. Ich verstehe von dem Fach nur die Hälfte aber ich hoffe ich gewöhn mich daran. Das beste an der Schule sind aber die Schüler, die richtig offen und freundlich sind und sehr an Dutschland interessiert sind. Da die meisten noch nicht einmal außerhalb der USA waren, kommen ziemlich komische Fragen auf. Do you speak German in Germany?

Ich genieße jede einzelne Sekunde hier. Mit meiner Familie ist das ziemlich einfach, denn sogar mit meiner kleinen Schwester Wäsche falten macht Spaß. Mit meiner ältesten Schwester mache ich fast alles zusammen. Leider sind wir nicht auf einer Schule, aber ich kann trotzdem mit ihr den gelben Schulbus fahren, den ich liebe!

Das beste war bisher das Lagerfeuer bei uns im Garten. Dort habe ich gelernt, dass es das Ziel ist die Marshmallows brennen zu lassen bis sie schwarz sind und mit Schokolade zwischen Butterkekse zu quetschen. Das ist echt lecker;) Das Essen generell hier ist mir ein bischen zu süß, aber das macht mir nichts aus. Am meisten mag ich Pancakes und Peanutbuttersandwiches<3 Wir gehen ziemlich oft zu McDonalds oder Burgerking, aber auch zu Ryans, einem Restaurant, in dem man richtig gutes Essen essen kann. I love it!

Viele Grüße

Louisa<3

 

 

 

Finally Arrived!

Ich bin jetzt eine Woche in Tennessee und es ist richtig toll hier!Meine Famiie ist total nett und mit ihr wird es nie langweilig-wir waren schon zweimal in einem Freizeitpark in der Nähe:) Tennessee ist soweiso richtig schön…es ist das Real America. Überall sind große Holzhäuser, wie in amerikanischen Fimen, und auf jeder zweiten Terasse sitzt ein älteres Ehepaar auf Schaukelstühlen und winkt jedem, der vorbeikommt.

Der Flug war nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Er ging richtig schnell um und das Umsteigen war extrem einfach, weil alles ausgeschildert war. Ich hatte Glück, dass mein Anschlussflug nach hinten verschoben wurde, denn sonst hätte ich ihn warscheinlich nicht bekommen- man muss richtig lange warten, um in Amerika einzuchecken. Meine Gastfamilie hat mich richtig süß empfangen- mit Umarmungen und einem Poster „WELCOME HOME“! Als wir dann in meinem neuen home angekommen waren, war ich überwältigt von dem wunderschönen Holzhaus mit einem riesigen Garten und einer Menge von Tieren!

Ich habe vier kleinere Schwestern, was ich toll finde, da hier immer was los ist – so habe ich fast keine Zeit an Deutschland zu denken und noch kein Heimweh bekommen…kommt bestimmt noch, denn hier ist ziemlich viel anders. Generell ist alles größer-die Häuser, die Entfernungen, die Saftflaschen und vorallem das Essen. Meine Familie sagt mir jetzt schon immer, dass ich doppelt so schwer wieder nach Deutschland kommen werde;)

Ich freue mich schon richtig auf meinen ersten Schultag in zwei Wochen;)

Louisa<3

Vorbereitungstreffen mit Überraschung

Dieses Wochenende war ich auf einem Vorbereitungstreffen für mein Auslandsjahr. Wir waren von Samstag Morgen bis Sonntag Abend in einer Jugendherberge in Stuttgart. Wegen der Hitze war es ein bisschen anstrengend den ganzen Tag zuzuhören. Hauptsächlich haben wir darüber geredet, was für Probleme man mit der Gastfamilie haben kann und wie man diese am Besten löst. Eigentlich ist es immer darauf hinausgelaufen dass wir den Local manager anrufen sollten…
Außerdem haben wir die größten Unterschiede zwischen den Amerikanern und den Deutschen besprochen. Anscheinend sind wir ziemlich direkt und diskutieren gerne, was wir in den USA lieber lassen sollten.                                                                      Die Workshops waren jetzt nicht sooo spanned aber ich glaube man hat schon viel dazu gelernt. Die Leute waren da alle echt nett und die Freizeit war deshalb sehr lustig.
Mein Highlight an diesem Wochende war, dass ich meine Gastfamilie bekommen habe!
Ich bin jetzt irgendwie viel aufgeregter und freue mich riesig darauf sie kennenzulernen. Die Familie hört sich richtig nett an und ich werde ein paar neue Haustiere bekommen! Auch die Gegend dort ist richtig schön weil die Smoky Mountains und der Douglas Lake nicht weit entfernt sind.

Bis Bald

Louisa<3

Über mich

Status

Heeeey ich heiße Louisa und wohne in der Nähe von Frankfurt am Main. Ab diesem Sommer gehe ich für 10 Monate nach Tennesse in den USA.
Freu mich schon!

 

 

Hey Leute!

In ein paar Wochen ist es soweit:

Ich fliege für ca. 10 Monate mit einem Ayusa-Stipendium in die USA!!! Ich habe zwar noch keine Gastfamilie und ich weiß auch noch nicht wann genau ich losfliegen werde, aber trotzdem freue ich mich schon riesig darauf. 😀

Ich heiße Louisa und bin 15 Jahre alt. Ich wohne in einem kleinen Ort in der Nähe von Frankfurt am Main. Vor ungefähr einem Jahr habe ich angefangen von einem Jahr im Ausland zu träumen. Ich wollte einfach mal etwas Neues erleben und viele Menschen aus einer anderen Kultur kennenlernen. Außerdem hat mir eine Freundin viel Schönes über ihr Auslandsjahr erzählt.

Auf Ayusa bin ich durch meine Schule gekommen. die Erfahrungsberichte meiner Freundin, aber auch meine Neugierde auf ein Jahr ohne das gewohnte Umfeld zu sein haben mich angestachelt mich bei Ayusa zu bewerben. Die ganzen Unterlagen auszufüllen war zwar anstrengend und zeitaufwendig, aber ich denke es lohnt sich auf jeden Fall!!! Der Auswahltag war viel entspannter als ich es mir vorgestellt hatte und als ich dann meine Zusage gelesen habe, war ich sooo glücklich, dass ich die stressige Auswahlphase schon wieder vergessen hatte und mich nur noch auf mein Auslandsjahr gefreut habe.

Für die USA habe ich mich entschieden, weil ich gerne in ein englischsprachiges Land reisen wollte und schon mehrmals in den USA gewesen bin, was immer ein unglaubliches Erlebnis war.

Ich hoffe ich kann euch in nächster Zeit ein wenig von meinem Jahr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten 😉 berichten und euch auf dem Laufenden halten…

Louisa 😉